future of advertising links
Im Zuge von Future of Advertising gehts auch um den Aufbau von der eigenen online Reputation – um das, was bei Suchmaschinen erscheint wenn man nach dem eigenen Namen sucht… Ich unterstütze meine Kommilitonen dabei mit einem Link zu deren extendr Profil / Portfolio…
Mariah Williams, Robert Anderson, Karlisha Gray, Megan E Baxter, Rebecca Spring, Christo Collins, Ben Wood, Richard Hundley, Sean Kladek, Val Carpender, Caitlin R Nolan, and Michele Snure.
neues aus der stadt
Schon wieder 2 Wochen um. Die Zeit vergeht hier wirklich schnell… Was hat sich in der Stadt mit den größten Schlaglöchern der Welt (normalerweise müsste man hier ein Fahrverbot für den Smart verhängen) getan? Es hat wieder geschneit. Nachdem es die letzten 2 Wochen angenehm “warm” war (denk so ca. um 0° C) scheint es jetzt wieder ein wenig kälter zu werden. Die 20 cm Neuschnee tragen ihren Teil zum Wintergefühl bei.
Hab mir am Wochenende den mir noch unbekannten Teil der Stadt angesehen. Danke an Nick für die Tour! Auch Kultur kam nicht zu kurz. Am Freitag besuchten wir im Rahmen der Screenprinting Class das direkt neben dem MCAD liegende “Minneapolis Institute of Arts” und am Samstag war ich noch im Walker Art Center – dort war grad eine Buchausstellung und so was wie ein Buchflohmarkt – Ideal als Inspiration für das anstehende Process Book Assignment in GD2. Als MCAD Student ist das alles kostenlos
Es hat sich auch herausgestellt, dass ich bei meinen Spaziergängen immer die falsche Richtung (sprich: keine Geschäfte, Cafes, o. ä.) eingeschlagen habe. Bin am Samstag mal in die andere Richtung aufgebrochen und konnte dort der Kälte mit einem heißen Starbucks Kaffee trotzen. Auch das mir von Simon empfohlene Spyhouse Cafe hab ich dabei entdeckt. Dort werd ich demnächst sicher auch mal vorbei schauen.
Viel mehr gibt’s momentan nicht. Geh jetzt dann mal was essen und hab nachher eine kleine Präsentation in “Future of Advertising” – was übrigens die perfekte Vorlesung ist. Lauter interessante Themen, einen motivierten und sympathischen Dozenten und viele Gastredner aus der Branche (und somit neue Kontakte/Ein- und Ansichten/Hintergrundinfos/Tipps/etc).
Ach ja: Wünsche Jules viel Glück in der Zukunft. Schade, dass du nicht mehr nach Db kommst…
Studium
Mittlerweile befinde ich mich in der 3. Unterrichtswoche. Da ist es wahrcheinlich an der Zeit, mal ein wenig über meine Kurse zu schreiben. Generell bin ich mit der Kurswahl sehr zufrieden.
1. Graphic Design II (Mittwoch von 13.00 – 18.00 Uhr)
Es geht in GD2 um “Forms and methods” – um Hierarchie und Gewichtung von Text(blöcken) in einem Gestaltungsprodukt. Die Dozentin Kindra macht einen kompetenten Eindruck und die Leute im Kurs werden auch langsam offener. Wie es scheint werden wir vermehrt mit Collagen arbeiten und diese dann mit Typo kombinieren. Ich bin mal gespannt. Ist für mich ein ganz neuer Ansatz und wird sicher interessant… Es zeichnet sich aber bereits jetzt ab, das GD2 zu den zeitintensiveren Kursen gehört.
2. Screenprinting (Freitag von 13.00 – 18.00 Uhr)
Siebdruck ist mein Freitagskurs, der mir bisher genau das verspricht was ich mir erwartet habe: eine Einführung in das Handwerk und die Möglichkeiten, die damit verbunden sind, Freiheit in der Gestaltung der Motive (Wir haben regelmässige Assignments/Aufgaben, für die es grobe Vorgaben gibt aber einem sehr viel offen lassen). Die ersten Drucke habe ich schon hintermir, allerdings mit einem Sieb vom College. Habe mein eigenes Sieb letzte Woche gebaut und werde dieses heute Nacht, sofern alles bis dahin so klappt wie ich mir das vorstelle, belichten und die ersten Drucke machen…
3. Web + Screen (Montag und Mittwoch von 18.30 – 21.00 Uhr)
In Web + Screen geht es um das Web: Webdesign und Technologien. Der Dozent, Leiter des Interactive Departments einer Agentur in Minneapolis, unterrichtet den Kurs zum ersten mal und kommt mir manchmal ein wenig planlos vor. Die Gruppe scheint, was das Vorwissen betrifft, für einen Kurs dieser Art zu unausgeglichen zu sein. Es sollten allerdings noch interessante Themen folgen. Ich bin mal gespannt…
4. Future of Advertising (Montag von 13.00 – 18.00 Uhr)
Von FoA bin ich bereits begeistert. Es geht in dem Kurs um die Vermarktung der eigenen Person (Portfolio, online reputation, etc.), die Möglichkeiten, die “neue” Technologien und Applikationen mit sich bringen (Facebook, Twitter, Widgets, etc.) und vieles mehr. Das ganze wird sehr praxisnah unterrichtet. Fast jede Woche sind Gastredner aus allen möglichen Bereichen zu Gast. Konnte bis jetzt schon vieles mitnehmen und freue mich bereits auf die nächste Einheit….
Art Shanty Project
Was macht man in einem kalten Land mit vielen gefrorenen Seen? Genau. Man trommelt ein paar verrückte/kreative Leute zusammen, lässt sich ein Thema einfallen, baut eine kleine Hütte und stellt diese auf einem gefrorenen See dem Publikum zur Schau. Willkommen beim Art Shanty Project! Alexis, ihr Freund (dessen Namen ich peinlicherweise schon wieder vergessen habe) und ich sind also am vergangenen Samstag zum Medicine Lake gefahren und haben im Dance Shanty getanzt, im Paper Shanty der Wert des Papiers neu erfahren, uns im Snap Shot Shanty fotografieren lassen, etc… War ein lustiger und interessanter Ausflug am bis jetzt wärmsten Tag für mich in Minneapolis. Hatte glaub ich sogar über 0°C an dem Samstag

Auf flickr gibts noch ein paar andere Bilder…
Ideengeber zum Art Shanty Project waren angeblich die Eisfischer, die ihre Tage auf dem Medicine Lake in eben solche kleinen Shanties verbringen.
Danach waren wir noch Afghani Pizza essen. Dank Alexis, die diesen kleinen Ausflug als student activity im MCAD angekündigt hat, wurde so auch alle Kosten für Speis und Trank vom College übernommen. Feine Sache.
Abziehen, nicht abschlecken!
Es wird wieder einmal Zeit für ein Update. Mittlerweile hab ich mich hier gut eingelebt. Man gewöhnt sich mit der Zeit an die Kälte (Wetterbericht von heute: Minneapolis: 1°F (-17°C+Wind = gefühlte -30°C). Zum Vergleich: Am Nordpol hats heute 3°F….
), die Kurse haben angefangen und so kehrt langsam aber sicher der Alltag ein.
Hatte bis jetzt die Kurse Graphic Design 2, Web + Screen und Screenprinting (Siebdruck). Am Montag folgt dann noch Future of Advertising. Bin bis jetzt sehr zufrieden mit der Kursauswahl und besonders auf den FoA Kurs gespannt.
Die Dozenten sind alle sehr offen und hilfsbereit, so der erste Eindruck. Es wird sehr viel Wert auf Partizipation und Kritik/Feedback gelegt. Die ersten Feedback Sessions erwarten mich nächsten Mittwoch in GD2… Bin ja mal gespannt.
Ein paar Unterschiede zwischen Österreich und Amerika, die mir aufgefallen sind, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:
- Briefmarken sind in den USA nicht gummiert: Da wir die erste Arbeit in Graphic Design 2 unserer Dozentin per Post nach Hause senden mussten (fragt nicht… ), kaufte ich also eine Briefmarke, schleckte diese dann natürlich – wie man das in jedem kultivierten Land eben so macht – ab und klebte sie auf mein Kuvert. Das Ding klebte nur leider nicht. Briefmarken sind in den USA auf Haftpapier gedruckt, quasi Pickerle. Also nur abziehen und raufkleben….
- Völlig idiotische Sätze auf Inseraten sind kein Klischee. Ich stand neulich im Supermarkt meines Vertrauens am “schwarzen Brett” und las mir ein paar der Anzeigen durch. Auf der einen wurde nach Schneeschaufel-Personal gesucht. “…. Suchen Schneeschaufler für den ganzen Winter … muß Schnee aus Einfahren, etc. entfernen …. gute Bezahlung …. muß flexibel sein …. muß bereit sein, im Freien mit Schnee zu arbeiten ….”
- LOST ist in den USA wesentlich beliebter als in AUT. Der Beginn der neuen Staffel wurde hier mit Leinwandvorführung und gratis Pizza gefeiert.
- Die meisten Autos hier haben keine extra Blinklicher. Da blinkt einfach das Brems- oder Rücklicht…
Gibt auch bald wieder neue Fotos, sobald mir die netten Leute vom Flickr-Support mein Passwort zurücksetzen. Kann mich momentan nicht mehr einloggen…
Machts gut, bis bald.
Location Update
Einige haben es wahrscheinlich schon vermutet: Das Foto des kleinen Lageplans im “Ankunft Teil 1″ Post ist nicht wirklich aktuell. Eigentlich schaut es hier momentan so aus:

mcad and housing building
Mehr Fotos, z. B. von meinem Appartment, gibts bei Flickr.
Ankunft Teil 2: Austrians don’t bowl. We ski….
Rasun, meine Wohnungsbetreuerin, führt mich zu Apt. 1E. Wir klopfen, die Tür geht auf. Vor mir steht ein 28 jähriger, doch wesentlich jünger aussehnder Mann mit Teufelshörnern am Kopf und einem Dinosaurierschwanz am Arsch – das ist Jamie, mein neuer Mitbewohner… Ein sehr netter, freundlicher Mensch dessen Hobby Kostümdesign ist. Als Major hat er allerdings Animation. Ich erinnere mich im ersten Moment an einen Satz von Simon, der letztes Jahr hier studiert hatte: “Egal was du dort machst, du fällst nicht auf…” – langsam wird mir klar was damit gemeint war.
Aus der Wohnung sind Stimmen und Gelächter zu hören. Jamie hat seine Freundin Heather und 2 andere Freunde eingeladen, die mich ebenfalls herzlich willkommen heißen. Ein wenig Smalltalk, etwas Weißwein und danach mein “typisch österreichisches” Mitbringsel: Mozartkugeln. Das war der Moment, in dem ich feststellte, wie sehr Amis auf Schokolade stehen. Danach gibts noch Nudeln und zum Nachtisch PS2 und Wii. Letzere 2 scheinen hier zur Famlilie zu gehören…. Bald darauf verabschiede ich mich und geh ins Bett, die 20-stündige Anreise hat Spuren hinterlassen.
Ich treffe mich am nächsten Tag mit meiner Betreuerin Alexis. Formulare ausfüllen, Kaffee und danach einen Rundgang. Ich lerne jeden kennen, der uns im College über den Weg läuft, vom Direktor über die Mitarbeiter im eigenen Schreibwaren/Künstlerbedarf/Elektornikzeugs-Shop bis zum Chief of Public Safety. “Ich bin XXX, mache/unterrichte/bin zuständig für XXX und habe schon in XXX gearbeitet/studiert/Urlaub gemacht.” Danach gehen wir was essen, bevor wir Lebensmittel und anderes Zeug für mich kaufen gehen.
Am nächsten Tag, also gestern, war offizieller Orientationday. Heisst: Zuerst mal Studienvertrag und Zahlungszeug ausfüllen, Student ID machen, danach verschiedene Vorträge von verschiedenen wichtigen Personen, dazwischen eingeschoben das Mittagessen sowie eine kurze Führung durch das College.
Was mir am Vortag schon aufgefallen war, bestätigte sich auch hier wieder: Jeder Mitarbeiter des College, egal ob Direktor, Dozent oder Koch, ist extrem bemüht und für alle Fragen offen.
Auch die Mitstudenten sind großteils sehr sympatisch. Ein paar Adressen wurden ausgetauscht, lustige Gepräche geführt aber auch ratloses Schweigen nach den ersten paar Sätzen war dabei… Zum Glück steht im MCAD immer irgendwo in der Nähe ein Bild, eine Installation oder ein anderes Kunstobjekt, dem man sich in solchen Situationen sehr interessiert zuwenden kann, um die peinliche Stille zu beenden…
Generell hab ich folgende Erkenntnisse gewonnen:
- Comics lesen und selber Zeichnen scheint hier sehr beliebt zu sein
- man kennt Death Cab hier, die Killers dafür nicht wirklich. Die Musikszene und Clubs in Minneapolis sind allerdigns “rather hardcore and death metal style.”
- Austria wird hier nicht mit Australia verwechselt
- Minneapolis ist nicht so sicher, wie ich im Vorfeld angenommen habe. Im Dunkeln alleine den Campus zu verlassen ist keine gute Idee (Kein Grund zur Sorge. Es steht ein Pulic Safety Security Car zur Verfügung, das dich zum nächsten Busplatz bringt, etc… )
- Man bekommt jede Information mündlich, schriftlich und per Mail. Mehrmals.
- Hohe Sicherheit ist auch beim eigenen MCAD Passwort angesagt: mind. 10 Zeichen, Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Punctation sind Pflicht. “Normally it takes 3 times to get a valid one”, hat der Markus des MCAD gleich dazu gesagt…
Anschließend an den offiziellen Orientationday waren alle noch zum Bowling eingeladen. War ziemlich lustig, wobei meine Bowlingkünste noch nicht ganz ausgereift sind. Ein “Austrians don’t bowl. We ski” half da meistens weiter, so dass meine 99 Punkte auch etwas an Anerkennung ernten konnten…
Am Abend nahmen mich Jamie und Heather noch auf einen Abstecher in die Mall of America mit. Das mittlerweile “nur noch” zweitgrößte Einkaufszentrum der Welt ist, wie soll ich sagen, gar nicht so groß. Ja, es ist riesig. Aber ich hätt mir das Ding irgendwie größer vorgestellt. Halt Messeparkt mal 10 oder so…
(MOA hat 520+ Geschäfte, Messepark 65). Das verrückteste an der MAO war für mich, daß in der Mitte des Komplexes ein Nickelodeon Themepark steht *g* So mit Achterbahn und so… Hatte die Kamera leider nicht dabei. Werd aber sicher noch mal hin kommen (ist alles nicht so kompliziert, da sowohl Jamie als auch Heather ein Auto haben – sehr praktisch, auch wenn ein Fenster auf der Rückbank bei Jamie nur noch aus Karton, Isoliermaterial und Klebeband besteht).
Werde heute, trotz kälte und leichtem Schneefall, auch mal ein wenig am Campus spazieren gehen und ein paar Fotos machen….
Ankunft Teil 1: Das ist also Amerika…

Minneapolis, es hat -16° C und es ist 06:45 a. m., eigentlich. Mein Körper glaubt das noch nicht ganz – der bildet sich ein es wäre 13:45 Uhr.
Die Reise verlief eigentlich problemlos. Die Fahrt mit dem Auto nach München war bis auf einen kleinen Stau, der uns ein wenig in eine gefühlte Zeitnot gebracht hatte, ohne Zwischenfälle verlaufen.
Am Flughafen angekommen gings dann gleich durch den ersten US-Sicherheits-Check. Die (sich ständig wiederholenden und deshalb bereits bekannten) Fragen wurden zur Zufriedenheit der sehr ernst schauenden, kleinen Sicherheitsbeamting beantwortet und so durfte ich mich am Check-In Schalter anstellen.
Danach ging das Bangen um das Gepäckgewicht los. 2x 23kg, “nicht gesamt max. 46kg, max. 2x 23 kg!” hatte mir die nette Dame von United Airlines am Vortag am Telefon nochmal versichert. Rucksack auf die Waage: 18 kg. Koffer… 22,8 kg. Ideal.
Die Dame am Nebenschalter hatte mit einem 10 kg schweren Köfferlein und einem zweiten 24,7 kg schweren Koffer nicht so viel Glück. “Umpacken” – “Was? Wegen 1,7 kg?” – “Ja, max. 23 kg! Ohne Ausnahme”.
Den Flug nach Chicago verbrachte ich in der Economy Plus Klasse (mit mehr Beinfreiheit
) neben einem ruhigen US Männlein. Die 10,5 Stunden vergingen eigentlich recht schnell. I-Pod und diesem Buch sei dank.
In Chicago angekommen folgte dann die Einreise- und Anschlussflugprozedur:
- Einreisen: Formulare austauschen, Fingerabdrücke, die selben Fragen, Foto “Bitte nich lächeln”, Willkommen.
- Koffer holen. Das erste mal warten und bangen um die Koffer. Meine kommen ziemlich am Anfang. Alles dran. Alles ganz. Super, kann weiter gehen…
- Zum netten Zollbeamten. “Lebensmittel? Welche denn?” – “Ein Sandwich und ein paar Schokoriegel”. “Was für ein Sandwich?” – “Schinken”. “Ah, ok. Koffer und Rucksack bitte aufs Band. Willkommen”.
- Re-Check-In des Gepäcks. Ich folge also den Schildern zum Schalter. Eine durch lustige Betonung aller Wörter und ständiges Gelächter (in Whoopie Goldberg Manier) auffallende Flughafenmitarbeiterin ruft mich und nimmt das Gepäck entgegen.
- So, Gepäck ist weg – hoffentlich kommts auch beim richtigen Flugzeug an. Ich muss nun noch vom Terminal 5 zu Terminal 1 wechseln. Man nutzt dazu den ATS Zug, hat mich die Information am Display im Flugzeug aufgeklärt. Nach ein wenig suchen stand ich dann auch an einem Bahnsteig. ATS war nirgends zu lesen, aber große Zahlen: 1, 2, 3. Zwar kein “Terminal” davor oder danach, aber das wirds schon sein. In Chicago gibts die Terminals 1,2, 3 und 5. 4 nicht. ??
Der Zug bringt mich dann auch zu Terminal 1. Dort raus. Gate B4. ok… Folge der Beschriftung und gehe ca. 5 Minuten ans andere Ende der Halle. Sicherheitscheck. Alles in die Behälter, Gürtel weg, Taschen leer – durch den Metalldetektor. PIIIEP – Irgendwas piept bei mir immer. “Sir, please take your shoes off”. Ok, wieder was neues gelernt – in den USA müssen auch die Schuhe weg. Warum es ohne Schuhe nicht mehr gepiept hat, ist mir immer noch ein Rätsel.
Der Flug von Chicago nach Minneapolis ging pünkltlich los und so war ich um 07:40 p.m. in Minneapolis angekommen. Wieder Gepäckausgaben – bangen – alles da. Danach zum Taxistand, wo mir ein Taxifahrer bereits zuwinkt. “Hey buddy, how are you? Did you have a long flight?”
Ich sage ihm wohin ich muss. Er fragt nochmal nach und versteht es immer noch nicht. “Please type in your adress” und drückt mir das Navi in die Hand. Wir fahren etwa 20 Minuten als ihn das Navi penetrant auffordert, links abzubiegen. Leider ist dort keine Straße. Wir fahren ein wenig durch die Gegend und der Taxifahrer fragt mich immer und immer wieder nach dem Weg. Ich erkäre ihm ein paar mal, dass ich auch zum ersten mal hier bin bis ich eine Häuserecke entdecke, die mir aus Google Maps bekannt vor kommt (Danke Google!). Hab die Gegend letzte Woche mit Google Maps Street View ein wenig erkundet.
Die Straße haben wir so gefunden. Von der gesuchten Hausnummer keine Spur. “I’ll ask someone” sagt er. Ich sage so “look, there’s a police officer, let’s ask him, he probably knows where it is”. Der Taxifahrer ist ganz entsetzt und sagt gleich “No! No! Never ask the police. They just give you a ticket!”. ![]()
Ein paar Minuten später ist auch das passende Haus gefunden und die Wohnungsbetreuerin Rasun öffnet mir die Tür zu meiner neuen Bleibe…
Morgen gehts los…
Jop, es ist so weit: Nach einem eher hektischen Tag gehts morgen früh ab nach München. Von da aus in das angeblich sehr verschneite Chicago (wo es schon ein paar Verspätungen auf Grund des Schneechaos gegeben hat…), und dann 2,5 h später weiter nach Minneapolis.
Mal schauen ob das alles planmässig klappt… Ihr hört von mir.
Noch 1 Woche
Mittlerweile habe ich alle wichtigen Dokumente beantragt/ausgefüllt/erhalten (glaube ich zumindest) und auch fast alle notwendigen Einkäufe sind vollbracht. Falls noch jemand Steckdosen Adapter für die USA herumliegen hat, so möge er sich doch bitte bei mir melden. Ablösung in monetärere oder tompfentascherlform möglich.
Genieße momentan die freie Zeit und hab endlich wieder Zeit für ein paar private T-Shirt Projekte, die dringend auf Updates gewartet haben… Ausserdem hab ich mich an nem ersten Stop Motion Film versucht. Das Ergebnis ist zwar nicht wirklich hochwertig, aber ich habe einiges dabei gelernt und es hat Spaß gemacht!
