USA Rundreise: Halbzeit

Die ersten 2 Wochen der Rundreise sind um, hier mal ein kurzes Update.
Fotos vom ganzen Trip gibts auf flickr: USA 2009 Foto Sammlung

1. Stop: CHICAGO
Stadt: war super. Habe Chicago ziemlich genossen. Obwohl eine der angeblich gefährlichsten Städte in den USA, haben wir uns sehr sicher gefühlt und hatten auch nie Probleme. Die Bean rockt. :) .
Wohnung: war top. Hatten ein Designer Loft Apartment, 10 U-Bahnminuten vom Zentrum entfernt. Super nette, total verrückte Gastgeberin.
the bean

2. Stop: NEW YORK
Stadt: War anfangs etwas enttäuscht, hat sich ab dem 3. Tag allerdings gebessert und bin mittlerweile ein Fan. Möchte nochmal hin, mehr Zeit und weniger Touristenzeug machen. Ich glaub es dauert ein, zwei Tage, bis man sich mit der Stadt anfreundet… Nur Essen war immer ein wenig kompliziert… *g*
Wohnung: war schlimm. richtig schlimm. Zum Glück vorbei…
new york blurred

3. Stop: SAN DIEGO
Stadt: SD ist eine nette, sehr weitläufige Stadt (1,2 mill Einwohner) die in jedem Reiseführer mit perfekten Wetter beschrieben wird. Dieses hatten wir die ersten 2 Tage allerdings nicht (war recht kalt, mit ca. 17°). Bei schönem Wetter ists hier aber perfekt um an einem der vielen Strände auszuspannen oder zu surfen…
Wohnung: perfekt. Super nettes Haus mit tollen Leuten, sauberem, großem Zimmer und vielen Tipps.
san diego - aussicht zimmer

Mehr gibts dann persönlich in 2-3 Wochen…

Morgen gehts weiter nach Los Angeles…

Farewell Minneapolis!

Da ist er – der letzte Tag in Minneapolis. Morgen gehts los auf die große Reise:

usa reise 2009 auf einer größeren Karte anzeigen

5 Städte als Kernziele in den nächsten 4 Wochen stehen auf dem Plan. Treff mich morgen Nachmittag mit Claudia in Chicago und dann kann es los gehn… :) Werd hier wahrscheinlich nicht all zu viel bloggen, aber schaut ab und zu mal auf meiner Flickr Seite vorbei. Fotos werden dort wohl regelmäßiger erscheinen (Sammlung “USA Reise 2009″, wenns denn soweit ist)…

Hab die vergangenen freien Tage mit ein wenig Sport und Touristenzeugs verbracht. War zum Beispiel im Minnesota Zoo:



Den letzten Tag heute hab ich, neben putzen und packen, für eine Radtour mit der “Mplz Biker’s Brigade” genutzt. Es gibt in Minneapolis den Greenway – ein ewig langes Fuß- und Farradwegsystem, das durch die Stadt verläuft. Das besondere ist allerdings, dass es sich in der Stadt um umgebaute Gleiswege handelt, die eine Ebene tiefer als normale Straßen verlaufen. Ist ziemlich cool…



Nun heißt es Lebwohl! War eine tolle Zeit hier. Über das Studium hab ich ja schon genug geschrieben… ;)
Werde einiges hier vermissen… Freue mich aber auch schon wieder auf zu Hause, um Familie und Freunde wiederzusehen… Bis bald!

Finals 4 – Future of Advertising

Die Zukunft der Werbung – die kann ich nach dem Semester zwar immer noch nicht vorhersagen. Allerdings wurde im Kurs eine klare Richtung deutlich: Dialog zwischen Unternehmen und Kunden auf Augenhöhe. Nischen. Die Macht der User. Partizipation. etc.

FoA hat sich also mit Kommunikation, Präsentation, Handeln, etc. im Internet beschäftigt: Social Media, Paid Search, Search Engine Marketing, Content Strategy, Data/Research, Widgets, Mobility, etc. waren so die Schwerpunkte. Präsentiert wurde das Ganze vom Dozenten Tim und vielen Gastrednern aus der Branche. Eine Zusammenfassung zu jeder Vorlesung im Text und Video Format gibts übrigens auf Tim’s Blog, falls ihr mal reinschauen wollt.

Durch die Vorlesung bin ich Fan von Gastrednern geworden. Es wurden in diesem Kurs unglaublich viele Ein- und Ansichten von Entwicklern, Kunden, Agenturen, Marketingleitern, Headhuntern, etc. präsentiert, die einen so wertvollen Blick auf die momentane Situation am Markt, auf die Produktion von Inhalten & Kampagnen, etc darlegten. Projekte wurden vorgestellt und beschrieben. Vom Briefing über die Umsetzung – Probleme und Lösungen. Ehrlich und direkt. Wunderbar. :)

Die Assignments in FoA waren meistens darauf ausgelegt, unsere eigenen Arbeiten und uns selbst im Internet zu präsentieren und zu fördern. Begonnen hatte das damit, dass jeder ein Online Portfolio haben musste. Danach hat jeder einen Blog gestartet (die Wichtigkeit, selbst zu bloggen, wurde hier von mehreren Gastrednern untermauert). Das dritte Assignment war, ein vorhandenes Offline-Projekt aus dem Portfolio zu nehmen und dieses, quasi als Version 2, in ein Online-Projekt zu verwandeln. Ich hab hierfür das Essay/Poster Projekt von Hubert Matt zum Thema “Brainstorming” genommen und meine Idee eines Twitter Brainstorming Tools (zu sehen gibts die Präsentation hier: Twitter Brainstorming Tool) erarbeitet. Das letzte Projekt war eine Arbeit der gesamten Gruppe. Hier gehts um die Vermarktung dieses Buches: Peter Seitz – Designing a Life. Ist ein reales Projekt, in dem wir Internet – Vermarktungsstrategien für dieses Buch entwickelt haben. Diese sollten jetzt über den Sommer umgesetzt werden….

Finals 3 – Web + Screen

“Web + Screen” ist mit heute (Montag) auch zu Ende. Richtiges Final Projekt gibt’s hier eigentlich nicht. Im Laufe des Kurses hat man sich mit grundlegendem HTML/CSS, JavaScript und ab der Mitte nur noch mit Flash beschäftigt. Wie in einem früheren Eintrag schon beschrieben, war ich anfangs etwas skeptisch, ob dieser Kurs eine gute Wahl war… Die erste Hälfte, mit HTML/CSS + JavaScript, hat mir ehrlich gesagt auch nicht viel gebracht. Wir haben nichts Neues oder Spannendes gelernt. Hab mich deshalb in dieser Kurszeit mit der kommenden CSS Version 3  etwas auseinandergesetzt…
Die zweite Hälfte des Kurses stand ganz im Zeichen von Flash, dem ich ja eher skeptisch gegenüberstehe – war also auch nicht gerade ein Lichtblick für den Kurs… ;)

Flash und Actionscript 2 hatten wir ja auch an der FH, ein anwendungsorientierter Zugang zum Thema fehlte aber noch. Und den bekam ich in der zweiten Hälfte von Web+Screen. Der Unterricht von unserem Dozenten Shane war sehr praxisnah und vom realen Berufsalltag bei Martin Williams inspiriert. Es wurden hauptsächlich Webseiten und deren Funktion und Aufbau analysiert und erklärt (meistens aktuelle FWA Gewinner, also aktuelle Beispiele). Die dort verwendeten Tools und Klassen stellte er dann vor und damit wurde dann experimentiert. Also nicht die  Methode: Ziel vorgeben und dann Codezeile für Codezeile selber schreiben (wobei das für ein grundlegendes Verständnis sicher notwendig ist…), sondern praxisnah frei verfügbaren Code verwenden, um eine Problemstellung zu lösen das Ziel zu erreichen.

So bekam man einen Überblick, welche Lösungswege generell gerne verwendet werden und was in welcher Form verfügbar ist… Außerdem war eigentlich fast alles in Actionscript 3 – hab ich das also auch mal gesehen und verwendet… ;)

Bin im Nachhinein sehr froh, dass ich den Kurs belegt habe. Meine Einstellung zu Flash hat sich dadurch zwar nicht geändert (bin immer noch der Meinung, dass es zu oft unnötig eingesetzt wird – hab ich mit Shane, der extrem PRO-Flash ist, auch genügend diskutiert :) ), aber ich konnte mir durch den Kurs ein wesentlich tieferes Wissen im Flashbereich aneignen. Und somit steht für zukünftige Probleme eine weitere Sichtweise zur Lösungsfindung bereit.

Finals 2 – Screen printing

Auch Siebdruck (Screen Printing) ist mit Freitag beendet. Vor ein paar Wochen hab ich ja schon kurz von dem “künstlerisch angehauchten Projekt” berichtet und eine kleine Vorschau der daraus entstandenen Schriftart gezeigt. Nun ist das Projekt abgeschlossen und somit ist es Zeit, den Vorhang zu lüften.

Begonnen hat alles mit dem Erstellen der Schriftart. Dafür habe ich eine Methode verwendet (bzw. entwickelt? Hat vorher wohl noch niemand so gemacht, um ein Druckbild zu erstellen…), die den so genannten Screenfiller etwas zweckentfremdet: Der Screenfiller ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Flüssigkeit, die auf das Sieb aufgetragen wird und dieses dann blockiert. Die Flüssigkeit trocknet auf dem Sieb und verstopft die Löcher, damit an diesen Stellen beim Druck keine Farbe durchkommt – so die normale Verwendung. Ich hab den Screenfiller aufgetragen, diesen dann aber nicht vollständig trocknen lassen….

Danach wurden mit einer Wasserdruckpistole die Buchstaben aus dem Sieb von Hand ausgespritzt. Dadurch entstehen die etwas unregelmäßigen, ausgefransten Buchstaben.

Ich habe davor mit Hilfe von Pins und Gummibändern ein Raster angelegt, um die Proportionen der Buchstaben einigermaßen zu erhalten. So entstand dann also die folgende Schriftart:

Das war dann der erste, handwerkliche Teil. Auf diesen folgte dann ein symbolischer, mit einer Performance verbundener Teil.

Das Wegwaschen des Screenfillers wurde  als Methapher für “Vergessen” genommen. Studenten wurden gefragt, was sie vergessen möchten. Diese Wörter wurden dann mit der erstellen Schriftart auf weiße Kunststoffplatten gedruckt. Die Studenten bekamen dann jeweils ihre Wortplatten und konnten ihre Wörter mit Wasser und Schwamm wegwaschen. Dies war als symbolischer Akt gedacht, angelehnt an Rituale die in einigen Kulturen beim Trauern angewandt werden: z. B. das Verbrennen von Kleidern der Verstorbenen.

Die Wegwasch-Performance hab ich gefilmt und kann weiter unten angesehen werden.

Die Wortplatten vor der Performance.

before - after - photostrip

Die Studenten mit ihren Wortplatten. Vor und nach der Performance.

Dieses Projekt, wie auch das Graphic Design Experiment mit dem Kässpätzler, hat mir ganz neue Arbeits- und Denkweisen in der Gestaltung eröffnet. Diesen Fortschritt verdanke ich zu einem großen Teil den Gesprächen mit und dem Einfluß von meinen Dozentinnen Natasha und Kindra. Thanks!

Finals 1 – Graphic Design

Mit vergangenem Mittwoch war das erste Fach abgeschlossen: eine 3,5 stündige Kritik unserer Finalprojekte beendete Graphic Design. Wie bereits erwähnt, war mein reales Unternehmen für die fiktive Neugestaltung der Corporate Identity Hudson Map, ein kleiner Straßen-/Landkartenverlag hier in Minneapolis. Für mich ja eigentlich das erste Corporate Identity Projekt des Studiums. Hab sehr viel dabei gelernt, besonders was Recherche, Ideenfindung, Iconentwicklung und Implementierung angeht. Der Prozess war grob wie folgt:

1. Recherche: Soviel wie möglich des derzeitigen Unternehmensauftritts sammeln und dokumentieren: Logo, Visitenkarten, Produkte, Verpackung, Web, Mitrbeiteruniform, etc…
2. Mitbewerbsanalyse: selbes für Mitbewerber.
3. Interessante CI Lösungen ausfindig machen, analysieren, präsentieren.
4. Interview mit Mitarbeiter oder Inhaber, um ein tieferes Verständnis für Unternehmen, Ziele, Kunden, etc. zu bekommen.
5. Wortliste: eine Liste mit 500+ Wörtern zum Unternehmen erstellen. Die Wörter danach in verschiedene Kategorien zusammenfassen.
6. Sketche: Relevante Begriffe aus der Wortliste auswählen und durch Kombination von jedem mit jedem Skizzen erstellen. ca. 100 Skizzen. (Bedno Matrix)
7. Creative Brief schreiben: Ziele und Strategie festlegen
8. Umsetzung der besten Skizzen am Computer
9. Reinzeichnung und Adaption des finalen Entwurfs

Die Ergebnisse gibts seit ein paar Tagen auf flickr, hier aber nochmals:

Visitenkarte mit neuem Logo

Landkarten Cover aus Transparentpapier. Icon kann in Größe und Ausschnitt verändert werden.

Tragetasche

Styleguide in Landkartenform, verpackt in einer Tasche aus Transparentpapier. Hier gibts den Styleguide als PDF.

Mehr Bilder gibts im Print Flickr Album.

Noch 4 Wochen

Noch 4 Wochen, dann war’s das auch schon wieder mit Auslands- und viertem Semester. Aber was ist in der Zwischenzeit so alles passiert?

Zur Feier von Springbreak hat sich mein Macbook Display auch gleich ne Auszeit gegönnt. Grafikchip kaputt. Aber dank des grandiosen Apple Services wurde der Chip innerhalb von 3 Tagen, trotz abgelaufener Garantie und in Österreich gekauftem Produkt, in Texas kostenlos ersetzt.

Der Frühling ist da. Wer hätte es gedacht: Minneapolis kann wirklich schön sein. Zumindest macht’s zur Zeit richtig Spaß, am Campus in der Sonne zu sitzen, zu arbeiten, mit den Leuten zu quatschen, Ideen spinnen, etc.

Ein weiteres Graphic Design Projekt wurde abgeschlossen. Das Experiment mit dem Kässpätzle Hobl hat ein Ende. Eine Reihe schräger Scanbilder, ein experimentelles Video zu nem Postal Service Song und eine (zugegeben nicht zum Experiment aber zu den Spätzlelöcher passende) Schriftart sind das Ergebnis. Das ganze gibt’s auf der Projektseite zu sehen: Process Creates Form. A Graphic Design Experiment
Würde mich über Feedback, zu welchem Teil des Experiments auch immer, freuen. :)

Steck momentan fast überall schon in den Final Projects: In Graphic Design wird das eine Visual Identity für ein Unternehmen, das Landkarten publiziert. In Siebdruck wird in einem künstlerisch angehauchten Projekt ein Typeface auf experimentelle Art von Hand erstellt und danach weiterverwendet. Kleine Vorschau (Making Of gibts bei Flickr: Screenprinting – Creating a Typeface ):
spfont
Web+Screen ist noch offen. Hier wird wahrscheinlich weiter mit Flash gearbeitet. Eventuell für das letzte Projekt auch mit Adobe Air, mal sehen. Und in Future of Advertising hab ich am Montag eine Präsentation und danach kommt das Final Project: Soweit ich weiß geht’s da um die Vermarktung eines Buches in typischer “Web 2.0 Manier”, Social Media und so… – sollte interessant werden.

Was ich an Minneapolis lieben gelernt hab, ist die Vielzahl an interessanten Events und Vorträgen. Nach ein paar Highlights, die ich in früheren Posts schon angeführt hab (zb Experimental Jetset) freue ich mich am 12. Mai noch auf einen Vortrag vom Obama Wahlkampf Design Team – “Designing Obama”. Bin gespannt was die Jungs und Mädels zu erzählen haben.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten (American Airlines, boaaah!!) sind die Flüge und die meisten Unterkünfte für die anschließende Rundreise gesichert. Ich treff mich mit Claudia in Chicago(18.5-22.5), danach geht’s nach New York(22.-30.5), San Diego(30.5-3.6), Los Angeles (3.6 – 09/10.6) und San Francisco (10.-15.6).
Danach geht’s schon wieder Heim, Jetlag & Baggersee, und ab Mitte Juli dann endlich das Praktikum bei Wohnzimmer! :)

Springbreak

Heute haben die Frühlingsferien begonnen. Bedeutet 1 Woche unterrichtsfrei, ein wenig ausspannen und Minneapolis ein wenig erkunden. Hab heute also das sonnige Wetter genutzt und eine kleine Radtour (dank Alice aus Brighton, die letzes Semester hier war und mir ihr Fahrrad geschenkt hat) zum Lake of Isles gemacht. Minneapolis ist ja schließlich die “City of lsakes”…

lake of isles, minneapolis

lake of isles, minneapolis

lake of isles, minneapolis

lake of isles, minneapolis

Ziemlich schön da. Danach gabs noch nen Kaffee von Spyhouse, einem Cafe gleich um die Ecke. Sehr lecker…

Werd die Woche jetzt noch Nutzen, um unsere Reise (Chicago – New York – San Diego – Los Angeles – San Francisc0) ein wenig vorzubereiten. Geht ja in ca. 7 Wochen schon los :) Falls jemand Tipps zu den Städten hat, immer her damit.

Was hier echt super ist (neben der Schule, einigen Leuten, den Eichhörnchen, etc… ) sind die ganzen Vorträge. Es halten fast jede Woche interessante Leute aus allen möglichen Bereichen (Animation, Illustration, Film, Grafik Design, etc.) und Ländern am MCAD selbst Vorträge. Daneben gibts dann auch noch  Sachen am Walker Art Center, oder sonst wo in der Stadt. Sehr empfehlenswert ist der Walker Channel (oder gleich in iTunes öffnen)  – besonders die “Insights” Serien von “Experimental Jetset” (kleines Grafik Design Büro aus Amsterdam; werden auch im Film “Helvetica” vorgestellt) und “Process Type Foundry” (2 Schriftgestalter)  sind sehr sehenswert!

Im April erwartet mich dann noch ein Konzert von Death Cab for Cutie, gemeinsam mit den Cold War Kids, in der Zwillingsstadt St. Paul. Gibt also einiges, auf das ich mich freuen kann :)

fundstück des tages

manchmal zeigt einem der onkel google komische sachen *g*

“Briefe von Tieren – Der Brief des Hundes Flachsi. Text und Sprecher Wolfgang Edelmayer. Informationen unter www.edelmayerwelt.com.”

dafür hast du den spätzler aber nicht mitgenommen, mein sohn…

Da die Web+Screen Vorlesung, in der ich jetzt normalerweise sitzen würde, heute ausgefallen ist, nutz ich die Zeit und schreib wieder einmal nen Eintrag.

Wie gehts Euch denn allen? Euch Daheimgebliebenen? Euch anderen Auslandsstudenten?

Bei mir ist alles bestens. Hab letzte Woche das erste große Graphic Design Projekt abgeschlossen. 4 Collagen (Type, Image, Abstract, Type&Image), 3 Poster und 1 Process Book. Einen Vorgeschmack gibts hier, mehr gibts auf flickr:

Steh mittlerweile seit 2 Stunden neben einem Scanner und scanne einen Kässpätzle Spätzler mit unterschiedlichsten Einstellugen ein – für das neue Graphic Design Assignment: Experiments… Mal schauen was dabei raus kommt…

Ich kenne hier mittlerweile auch viele Leute und geh auch mal weg (Partysemester ist und wird es keines, aber man kommt zumindest mal raus :) ). Die Stadt selber kenne ich mittlerweile auch ein wenig besser, sie hat neben einem reichhaltigen Kulturangebot (dank MCAD fast alles gratis) allerdings nicht soo viel zu bieten. Aber von Amerika seh ich ja bei der kommenden Rundreise noch genug (die schon in 10 Wochen beginnt…die Hälfte hier so gut wie rum… Wahnsinn.)

Mit den Kursen bin ich immernoch sehr zufrieden. In Siebdruck machen wir grad ein T-Shirt Projekt mit Juxtaposition, einer Organisation die mittellosen Jugendlichen Zugang zu Kunst- und Kulturunterricht verschafft. Und danach (in 2 Wochen) gehts schon ans Abschlussprojekt. Den Umschlag des Processbook hab ich übrigens im Siebdruck gedruckt (weiß + Lack). Web+Screen wird wie es aussieht sehr Flash lastig. Bis jetzt wurde HTML, CSS und Javascript behandelt. Future of Advertising ist genial. Die Gastredner aus allen möglichen Bereichen verschaffen uns einen ehrlichen und richtig guten Einblick (was wird gemacht, wo liegen die Probleme, wo Potential, etc…) in die Welt des Onlinemarketings von zum Teil Multimillionen Dollar Unternehmen (zb war letzte Woche der Digital Marketing Chef von General Mills zu Gast). Die Kontakte, die hier schon im Collage zu potentiellen zukünftigen Praktika- und Arbeitgeber geknüpft werden, sind Gold wert – zumindest für die, die im Land bleiben ;) . Es ist im großen und ganzen hier sehr Praxisbezogen und inspirierend.

Freue mich von Euch zu hören!



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